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30.3.2017 : 18:32 : +0200

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Heft 1/2017 ab dem 20. Februar 2017 im Handel oder als epaper / app unter:

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Aus dem Inhalt:

Diesel und Benziner im Test der HTW:
Euro 6-Diesel schneiden schlecht ab

Standard-Apps im Test: Günstig
LPG tanken geht nur bedingt

Welche E-Mobile kommen in 2017?
Vorschau auf die "Stecker"-Modelle

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Chinesen machen mächtig Dampf im weltweiten Elektromobilmarkt

Das Jahr 2016 wird von Fachleuten in Bezug auf die hiesigen Hersteller bereits als Wendejahr in der Elektromobilität bezeichnet. Zwar hinken die deutschen Hersteller sowohl beim Angebot als auch in der Produktion den internationalen Konkurrenten hinterher. VW, BMW und Audi haben aber in den vergangenen Wochen klare Signale ausgesandt, dass sich das bald ändern soll. Selbst Mercedes will bis Ende des Jahrzehnts ein Elektroauto mit rund 500 Kilometer Reichweite in den Autohäusern stehen haben. Und BMW wird seinen i3 und i8 mit neuer Batterie in den kommenden Wochen mindestens bis zu 300 Kilometer fahren lassen.

Dominanz von Tesla, Nissan und Mitsubishi

Derzeit dominieren aber noch Tesla, Nissan und Mitsubishi den Weltmarkt für elektrisch angetriebene Autos. Und nicht zu vergessen, der große chinesische Unbekannte BYD, den deutsche Endverbraucher fast gar nicht kennen. Mit den drei Buchstaben sollten sich Freunde zukünftiger Mobilität aber vertraut machen, denn der chinesische Konzern macht sich auf, auch in Deutschland dieses zukunftsträchtige Segment zu beherrschen.

Der chinesische Hersteller BYD war bereits im vergangenen Jahr der weltgrößte Hersteller von Elektroautos mit reinem Batterie- oder Plug-in-Hybridantrieb. Mit 60.000 Fahrzeugen steht der in Deutschland weitgehend unbekannte Produzent an der Spitze der Weltproduktion, erst danach folgen laut internationaler Beratungsagentur Inovev der US-amerikanische E-Mobilhersteller Tesla (51.598 Einheiten) sowie Mitsubishi aus Japan (48.203 Einheiten). Die stärkste deutsche Marke war VW mit 46.845 weltweit verkauften Elektroautos und Plug-in-Hybriden. Von dieser wiederum war das verkaufsträchtigste Modell der VW Golf GTE mit 17.282 Einheiten.

Die starke Position von BYD beruht auf dem – wiederum in Deutschland unbekannten –  Modell Qin, einer Mittelklasselimousine mit Plug-in-Hybridantrieb, die 2015 rund 32.000 Käufer fand – vor allem in China. Zweites wichtiges Modell von BYD war das SUV Tang mit gut 18.000 verkauften Einheiten. Weltweit meistverkauftes E- beziehungsweise Plug-in-Hybrid-Auto war aber das Tesla Model S mit 50.366 Einheiten. Erst danach kamen der Nissan Leaf (Foto) mit 43.870 Einheiten und der Mitsubishi Outlander PHEV, der als meistverkauftes Plug-in-Hybridmodell auf 43.259 Einheiten kam. Entsprechend der Akzeptanz, des Images und der politisch gewollten Förderung liegen die Elektroautobestände in den Industrie- und Schwellenländern unterschiedlich hoch. Mit Material von Spot Press Services Foto: Nissan