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Heft 1/2017 ab dem 20. Februar 2017 im Handel oder als epaper / app unter:

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Aus dem Inhalt:

Diesel und Benziner im Test der HTW:
Euro 6-Diesel schneiden schlecht ab

Standard-Apps im Test: Günstig
LPG tanken geht nur bedingt

Welche E-Mobile kommen in 2017?
Vorschau auf die "Stecker"-Modelle

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16.02.2017 11:12 Uhr Von  Dr. Martin Steffan

Schäuble macht ernst – Bundesfinanzminister düpiert Autogasfahrer

Der Gesetzentwurf des „Zwei­ten Ge­set­zes zur Än­de­rung des Ener­gie­steu­er- und des Strom­steu­er­ge­set­zes“, in dem auch die weitere Besteuerung von Autogas ab 1.1.2019 geregelt wird, ist am gestrigen Tag (15.2.2017) im Bundeskabinett – nach einer Verzögerung von wenigen Tagen – abgenickt worden (wir berichteten hierüber die vergangenen Tage).

Die Gesetzesvorlage, die nun das Gesetzgebungsverfahren im Bundestag durchlaufen muss, besagt, dass Autogas ab 1.1.2019 ohne Steuerbegünstigung an Tankstationen verkauft werden soll. Mehrere Verbände zeigten sich enttäuscht über diesen Vorschlag.

Ebenso haben bereits mehrere Bundestagsabgeordnete von CDU und SPD dieses Vorhaben aus dem Finanzministerium stark kritisiert und infrage gestellt.

Und das ist gut so, denn viele Abgeordnete sind mit den Umweltvorteilen von Autogas vertraut und sehen auch den sozialen Konflikt, der nun für viele heraufbeschworen wird, die sich im Vertrauen auf die Aussagen des Koalitionsvertrages und des Entschließungsantrages des Bundestages, ein Fahrzeug mit Autogasantrieb zugelegt haben oder in die Umrüstung des eigenen Fahrzeugs investiert haben.

Wir vom AutoGas Journal halten unsere Leser die kommenden Tage auf dem Laufenden und werden ggf. Empfehlungen geben, was jeder einzelne Fahrer machen kann, um seinem Bundestagsabgeordneten vor Ort klar zu machen, dass der Gesetzentwurf, über den er mitzuentscheiden hat, den Bundestag ohne Steuerbegünstigung für Autogas so nicht passieren darf. Verloren ist also noch nichts, denn entschieden wird über den Entwurf von den Abgeordneten und nicht vom Ministerium. Das darf nur vorschlagen.

Eins ist auf jeden Fall klar: 480.000 Autogasfahrer und deren Familien, die alle Wähler sind, haben ein Recht darauf, sich auf die Zusagen der Bundesregierung und des Bundestages (siehe Entschließungsantrag) zu verlassen.

Foto: Tim Caspary / Pixelio



16.02.2017 11:12 Uhr Von  Dr. Martin Steffan