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Aus dem Inhalt:

Konsequentes Umweltmarketing:
Ein Autogas-Bus für die Bundesliga

Die GasShow in Warschau:
Elan der Branche lässt nach

Elektro verdrängt Autogas:
I.D und E.go vor Markteintritt

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15.12.2016 17:04 Uhr Von  Dr. Martin Steffan

Jetzt umrüsten bevor die Zinsen wieder steigen

Erst gestern hat Janet Yellen, Chefin der us-amerikanischen Notenbank Fed, den Leitzins (Federal Funds Reserve) um 0,25 Prozentpunkte nach oben gesetzt. Dieser erwartete Schritt hat für Frohlocken an den Börsen gesorgt, weil er berechenbar erwartet wurde. Viele Beobachter gehen nun von einer bald eingeläuteten Zinswende in den USA aus, die auch in Europa das Ende des Niedrigzinsniveaus einläuten könnte.

Allerdings ist der Schritt ein sehr amerikanischer, denn er reflektiert so Yellen, dass die „Wirtschaft deutliche Fortschritte gemacht hat“. Die amerikanische Wirtschaft wächst wieder in erkennbarem Maße, und die Arbeitslosigkeit sank im November 2016 auf sehr gute 4,6 Prozent. Sie liegt damit auf dem niedrigsten Stand seit neun Jahren. Ob Mario Draghi, Chef der europäischen Zentralbank Yellen nun mit Zinsschritten folgen wird, werden wir im kommenden Jahr sehen. Durchaus wahrscheinlich ist dies schon.

Für den deutschen Endverbraucher heißt das, dass es auch hierzulande – vielleicht schon ab 2017 – mit den Zinsen wieder leicht bergauf gehen könnte, sowohl mit den Habenzinsen als auch mit den Kreditzinsen.

Derzeit werben noch viele Sparkassen und Online-Banken mit ihren günstigen Kreditangeboten. Aber obwohl die Kreditzinsen derzeit auf einem äußerst niedrigem Niveau verharren, ist der wichtige Leitgedanke zentral: Wer sich einen Kredit zum Beispiel für eine Umrüstung nehmen möchte, sollte immer mehrere Angebote vergleichen und sich nicht unter zeitlichen Druck setzen lassen.

Frage ist also: Welcher Kredit ist für mich der richtige? Das lässt sich so leicht leider nicht  beantworten. Viele Wege führen zum Ziel beziehungsweise Kredit.

Mehr Verhandlungsspielraum gibt es da schon bei den PKW-Versicherungen für Autogas-Autos, aber auch andere alternative Antriebe. Eine besondere Zielgruppe sind hier die Elektrofahrzeuge, über die es aber noch wenig Erfahrungswerte gibt. Für die Versicherungswirtschaft stellt sich da die Frage, wie solche Fahrzeuge eingestuft und wie eine entsprechende Prämie kalkuliert werden soll. Die meisten Gesellschaften stehen hier noch ganz am Anfang. Erst dezent ist eine wichtige Frage nur am Anfang erst beantwortet, nämlich: Stellen die Kunden, die Elektrofahrzeuge kaufen, eine besondere Gruppe dar? Unterscheidet sich deren Fahrverhalten von den Kunden, die Benzin- oder Dieselautos fahren? Und vor allem wichtig: Besteht für Elektrofahrzeuge ein erhöhtes Diebstahlrisiko?

Dr. Jürgen Redlich vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sagrte hierzu vor einigen Wochen: „Da hierzu Erfahrungswerte fehlen, wird diesen besonderen Aspekten dadurch Rechnung getragen, dass bei der Wahl der Vergleichsfahrzeuge der typische Einsatzzweck von Hochvoltfahrzeugen berücksichtigt wird, in diesem Fall also Einsatz im städtischen Bereich, kleinere Fahrzeuge usw. Ansonsten werden sie behandelt wie konventionelle auch.“



15.12.2016 17:04 Uhr Von  Dr. Martin Steffan