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Heft 1/2017 ab dem 20. Februar 2017 im Handel oder als epaper / app unter:

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Aus dem Inhalt:

Diesel und Benziner im Test der HTW:
Euro 6-Diesel schneiden schlecht ab

Standard-Apps im Test: Günstig
LPG tanken geht nur bedingt

Welche E-Mobile kommen in 2017?
Vorschau auf die "Stecker"-Modelle

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06.01.2017 16:29 Uhr Von  Dr. Martin Steffan

Europäische Metropolen wollen in 10 Jahren Diesel-Autos aus der City verbannen

Deutliche Signale der Verbannung von Diesel-Fahrzeugen senden derzeit die Bürgermeister einiger Weltmetropolen. Während in Deutschland die Verwaltungsgerichte noch arbeiten oder Entscheidungen betreffend die Umsetzung von Luftreinhalteplänen noch ausstehen, wollen Londons Bürgermeister Sadiq Khan und seine französische Amtskollegin Anne Hidalgo, Bürgermeisterin in Paris, das Thema nun konsequent und nachhaltig angehen.Wir werden die Luftverschmutzung und die damit verbundenen Gesundheitsprobleme und Todesfälle nicht länger hinnehmen“, sagte Hidalgo – und ließ dies zusammen mit den Kollegen in Madrid, Athen und Mexico City öffentlich verlautbaren. Das Ziel sei nunmehr, jedes Dieselfahrzeug bis 2027 aus der Innenstadt konsequent herauszuhalten. Londons Sadiq Khan möchte hier Schritt für Schritt vorgehen: erst die Niedrigabgaszonen im innerstädtischen Bereich bis 2019 ausweiten, um Taxen und privat genutzte Mietwagen nur mit abgasfreien Antrieben einfahren zu lassen, dann später schwere Geschütze auffahren. Wir dürfen gespannt sein!

Die weltweiten Maßnahmen, dem Smog, der Verpestung mit Rußpartikeln und der NOx-Überfrachtung Herr zu werden, sind vielfältig. Unter anderem in diesem Zusammenhang wiesen einige wenige Geschäftsführer der deutschen Flüssiggaswirtschaft auf die Vorteile von Autogas nochmal hin. Bedauerlich sei der fehlende Rückhalt von Gaskraftstoffen in der politischen Landschaft, so Primagas-Geschäftsführer Jobst-Dietrich Diercks. „Der fehlende politische Rückhalt verunsichert die Verbraucher“, kommentierte er unlängst in einer Pressemitteilung des Deutschen Verbandes Flüssiggas.

Gesetz zur Steuerbegünstigung lässt noch auf sich warten

Entgegen aller Ankündigungen sei der Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums, in dem die Steuerbegünstigung für Autogas geregelt werde, noch nicht verabschiedet. Auch die noch im Raume stehende Verlängerung des Vorteils um nur drei Jahre sei mehr als bedauerlich. „Dies wird dem Beitrag, den der emissionsarme Alternativkraftstoff Autogas zur Verkehrswende leisten kann, nicht gerecht“, unterstrich Diercks.

Während also die Begünstigung noch in der Warteschleife verharre, gibt es beim anderen Hoffnungsträger nur lange Gesichter, denn die Neuzulassungszahlen bei Elektrofahrzeugen verheißen nichts Gutes.

Die Stromer verzeichnen trotz Kaufprämie im Vergleich der Jahre 2015 und 2016 ein Minus von 7,7 % bei den Neuzulassungen. Nur die Hybride legen von einem niedrigen Niveau ausgehend um 42,7 % zu. „Dies zeugt jedoch von einem geringen Vertrauen der Verbraucher in die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“, so  Diercks. Von der bundesweiten Verfügbarkeit von Autogas an 7.000 Tankstellen sei die Elektro-Infrastruktur noch weit entfernt.



06.01.2017 16:29 Uhr Von  Dr. Martin Steffan