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Heft 4/2017 ab dem 9. August 2017 im Handel oder als epaper / app unter:

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Aus dem Inhalt:

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Leichte Freude über niedrige Preise

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Nur noch bis 30.09.2017?

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Eindeutig führend in Europa

Premiumpartner

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20.03.2019 14:13 Uhr Von  Martin Steffan

Augen auf bei der Nutzung von Austauschmotoren

In der Rückschau auf frühere Jahre scheint es so, dass die Lebensdauer eines Motors immer kürzer wird und die Motoren immer anfälliger gegenüber Schäden und Verschleiß werden. Werbespots aus früheren Tagen wie beim VW Käfer á la „Er läuft und läuft und läuft“ erscheinen heutzutage nicht mehr anwendbar zu sein, da die Motoren immer kompakter, komplexer und vor allem komplizierter geworden sind.  Dabei gilt anscheinend die Faustformel: Je komplexer die Motoren sind, desto anfälliger sind sie gegenüber von Defekten. Da macht es Sinn, bei Schäden genau zu überlegen, was man dann machen sollte, um das Fahrzeug noch möglichst lange halten zu können und gleichzeitig den Geldbeutel zu schonen.

Statt ein neues Auto zu kaufen, wenn ein Motor ist oder Teile davon, kann es Sinn machen, diesen auszutauschen, um das Fahrzeug dann weiternutzen zu können. Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn keinerlei Garantieansprüche mehr geltend gemacht werden können oder die Karosserie eines Fahrzeugs noch in sehr gutem Zustand ist und die Kosten und Folgekosten der Reparatur des alten Motors sehr hoch sind.

Sollte man den Einbau eines Austauschmotors in Erwägung ziehen, ist oft ein generalüberholter Motor günstiger als ein vollkommen neuwertiger und fabrikneuer Motor. Zu beachten ist hier, ob die Motornummer zur Fahrgestellnummer passen muss oder nicht. Ist dies nicht wichtig bzw. relevant für das Fahrzeug, kann der Einbau eines anderen Motors problemlos vorgenommen werden. Dabei halten eine ganze Reihe an Spezial-Werkstätten entsprechende runderneuerte Aggregate vor, die mit dem Ursprungstriebwerk technisch gleich sind. Viele bieten sogar Festpreise für den Aus- und Einbau inklusive des Austauschmotors an.

Ein großer Pluspunkt beim Einbau eines runderneuerten Motors im Vergleich zur aufwendigen Instandsetzung des alten ist der Wegfall kostenintensiver Arbeitszeit, die bei der „Einpflanzung“ eines Austauschmotors ungleich niedriger ist als bei der Instandsetzung des alten Motors. Bei der Reparatur können gut und gerne bis zu sieben Arbeitstage, teilweise noch darüber hinaus, anfallen. Der Einbau des Austauschmotors kostet hingegen nur zwei bis drei Tage in der Regel.  

Um den Einbau des ausgetauschten Motors zu dokumentieren und damit einen Hinweis auch auf eine Wertsteigerung zu geben bei einem späteren Verkauf, ist es wichtig, dass der Austausch bzw. Einbau des Austauschmotors, das Einbaudatum und der bisherige Kilometerstand des Motors im Serviceheft angegeben wird.



20.03.2019 14:13 Uhr Von  Martin Steffan