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Heft 4/2017 ab dem 9. August 2017 im Handel oder als epaper / app unter:

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25.08.2017 07:51 Uhr Von  Dr. Martin Steffan

Alternative Antriebe auf der IAA in Frankfurt

Die Vorbereitungen zur weltweit wichtigsten Mobilitätsmesse, der 67. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) Pkw, laufen auf Hochtouren. Die IAA ist der führende Marktplatz für Marken und Neuheiten, sie zeigt als einzige große Messe weltweit die gesamte Wertschöpfungskette. „Und seit 2015 zusätzlich mit der New Mobility World die Themen der Mobilität von morgen“, betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), mit Blick auf die IAA, die im September in Frankfurt am Main stattfindet und vom VDA veranstaltet wird.

„Bisher haben sich über 50 Pkw-Marken angemeldet, darunter die größten Automobilhersteller aus Europa, den USA und Asien. Zudem haben wir auch Anmeldungen junger asiatischer Hersteller, die neu auf der IAA präsent sein werden. Sie haben für ihren Messeauftritt gezielt die Leitmesse gewählt. Das unterstreicht die internationale Reputation der IAA. Viele hunderte Zulieferer kommen hinzu. Die aktuelle Anmeldebilanz ist sehr erfreulich“, unterstrich Wissmann vor kurzem. Die Besucher können sich erneut auf die interessantesten Marken und Modelle freuen. Denn neun von zehn der beliebtesten und wertvollsten Marken werden auf der IAA vertreten sein. Auch bisher unbekannte asiatische Marken werden ihre mobilen Produkte vorstellen.

„Die Welt der Mobilität verändert sich, die IAA ist dabei Treiber der Innovation. So präsentierten wir 2011 erstmals die Elektromobilität in einem eigenen Hallenbereich, bevor das Zukunftsthema seit 2013 viele Stände und Hallen beherrschte. Mit der New Mobility World haben wir 2015 ein neues Format gestartet, das den Dialog und die Interaktion in den Mittelpunkt rückt und seither konsequent weiterentwickelt wird.“

Die Produkte und Dienstleistungen im Bereich der Digitalisierung, dem automatisierten Fahren und der Elektromobilität werden nicht nur in Halle 3.1, sondern auch auf dem Freigelände (Agora) auf einer großen Fläche live für die Besucher erlebbar sein.

 

Viele Zulieferer werden zudem aktiv zeigen, welchen Beitrag sie zur Zukunft der Mobilität leisten wollen. Im Vorfeld der IAA 2017 hat beispielsweise Continental der Presse auf seiner Teststrecke Contidrom gezeigt, was sich im Konzern bei der Elektrifizierung, dem automatisierten Fahren und bei der Vernetzung tut.

„Unsere Industrien und Märkte durchlaufen gerade einen fundamentalen Wandel. Dieser macht keinen Halt vor etablierten Technologien und bewährten Geschäftsmodellen. Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung: Das Innenleben des Autos, wie wir es kennen, wird sich in zehn bis 15 Jahren völlig anders zusammensetzen“, betonte Continental-Vorstand Dr. Elmar Degenhart vor kurzem.

Allerdings ruderte er in Bezug auf den Ausbau der Elektromobilität etwas zurück. „Bei der reinen Elektromobilität bringen allein mehr Reichweite und geringere Anschaffungskosten den Durchbruch auf dem Markt.“ Prämien würden da zurzeit nicht weiterhelfen.

Auch andere Zulieferer bereiten ihre Konzerne auf das neue Zeitalter der Mobiliät vor: Mahle-Chef Wolf-Henning Scheider ist zum Beispiel will auf der IAA ein eigenes Elektro-Konzeptfahrzeug vorstellen. Als Antrieb sollen zwei 48-Volt-Motoren dienen.

Die IAA findet vom 14. Bis 24. September in der Messe Frankfurt statt. Die Tageskarten gibt es für 4,50 bis 16 Euro. Die Öffnungszeiten liegen täglich zwischen 9 und 19 Uhr



25.08.2017 07:51 Uhr Von  Dr. Martin Steffan